Erweiterung der Kinderbetreuung in Wachendorf

Die Marktgemeinde möchte 2015-2016 einen fünfgruppigen Kindergartenneubau in Wachendorf errichten, um das Angebot an Betreuungsplätzen zu erweitern.

Sollten Sie weitere Fragen oder Interesse an Betreuungsangeboten haben oder frühzeitig Ihren Bedarf anmelden, so teilen Sie uns diesen mit. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

  1. Günter Hertle 13. März 2015 um 16:33

    Sehr geehrter Herr Bloß,

    vielen Dank für Ihre Antwort auf meine Anmerkungen zum Thema Kindertagesstätte.

    Nach Ihrer Aussage spielt die Wirtschaftlichkeit (Kostensituation) für die Standortwahl keine vordergründige Rolle. Nach der der Presse entnehmbaren Information wurde die Errichtung einer Kindertagesstätte im Neubaugebiet für den Bedarf der Ortsteile von Egersdorf, im besonderen aber für das Neubaugebiet und den Kinderhort, vom Marktgemeinderat gerade wegen der Kosten verworfen.

    Zur Vermeidung von Missverständnissen sei darauf hingewiesen, dass sich der geplante Standort nicht am westlichen sondern am östlichen Ortsrand von Wachendorf befindet.

    Ihre Aussage hinsichtlich der maximalen Entfernungen zum geplanten Standort und der Wegstrecke zwischen Schule und dem derzeitigen Hort in der Schwalbenstraße und dem neuen Standort entsprechen sicher der tatsächlichen Situation. Dies sollte allerdings nicht bedeuten, dass man im Zusammenhang mit einem Neubau einer Einrichtung zur Vermeidung von zusätzlichem Verkehrsaufkommen nicht trotzdem eine Reduzierung der Wegstrecken und die Platzierung des Hortes in unmittelbarer Nähe der Grundschule anstrebt. Auch wenn sich der Anfall an erforderlichen Krippen- und Kindergartenplätzen mit der Zeit innerhalb der Ortsteile verschiebt, an der Zuordnung Schule – Hort wird sich auch in den nächsten 25 Jahren sicher nichts verändern.

    Sie sprechen davon, dass über die Größe der Einrichtung diskutiert wurde und man dabei zu dem Schluß kam, dass ja auch die bestehende Einrichtung bereits diese Größe hat und für die Kinder kein Problem darstellt. Hier stellt sich die Frage, ob es ausreichend ist, das scheinbare Empfinden der Kinder zu bewerten.
    Wenn die bestehende Einrichtung schon der Größe der in Planung befindlichen Einrichtung entspricht, warum ist dann trotz der Kassenlage in der Marktgemeinde ein Neubau erforderlich?

    Auch wenn von keiner Stelle in den Ortsteilen Wachendorf und Egersdorf die Entfernung zum geplanten Standort mehr als 1,4 Kilometer beträgt, führt die Standortwahl dazu, dass die große Mehrheit der Kinder per PKW gebracht und abgeholt werden. Es wird also bei der Größe der Einrichtung zu einem erheblichen Bring- und Abholverkehr kommen, egal wo die PKW’s zum Abliefern und Abholen der Kinder abgestellt werden.

    Bitte beachten Sie bei der Bewertung der Situation auch die Tatsache, dass es sich bei der Ringstraße auch um ein Wohngebiet handelt und diese die direkte und kürzeste Verbindung zwischen den Ortsteilen von Egersdorf und einem Teilbereich von Wachendorf zum geplanten Standort darstellt.

    Vielleicht sind Sie sich dieser Tatsache auch bewusst und sprechen deshalb zur Ablenkung vom Standort an der Mehrzweckhalle. Sie wissen, an welche Grundstücke mit der Anschrift Ringstraße der geplante Standort anschließt und, dass sich zwischen dem Gelände der Mehrzweckhalle und dem betroffenen Grundstück eine 20 kV Transformatorenstation befindet.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Hertle

  2. Günter Hertle 12. März 2015 um 8:24

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in der Öffentlichkeit sprechen Sie vom Neubau einer “Kindertagesstätte Wachendorf”, die korrekte Bezeichnung müsste aber sein “Kindertagesstätte Wachendorf/Egersdorf”.
    Der vorgesehene Standort unterhalb des Evang. Gemeindehauses Ringstraße 35 und den Anwesen Ringstraße 29/31 u.33 mag wohl aus Kostensicht – Gewinn durch Verkauf des sehr wertvollen Grundstücks des bisherigen Standortes und sehr preiswertes Grundstück für den geplanten Standort – optimal sein.
    Für eine Kindertagesstätte dieser Größe, 5 Kindergartengruppen, 2 Kinderkrippegruppen und 2 Hortgruppen, gelten darüber hinaus aber weitere Kriterien.
    Da der vorgesehene Standort weder für den Ortsteil Wachendorf und schon gar nicht für die Ortsteile von Egersdorf zentral sondern genau am anderen Ortsende liegt, ist mit einem außergewöhnlich hohen Verkehrsaufkommen im Bereich der Kindertagesstätte und der Ringstraße als direkte Verbindung zwischen Egersdorf und der Kindertagesstätte zu rechnen.
    Weiter spricht gegen diesen Standort die Tatsache, dass die den Kinderhort besuchenden Kinder einen nicht unerheblichen Fußmarsch zurücklegen müssen, einschließlich Überquerung der in diesem Bereich vielbefahrenen Bahnhofstraße.
    Es kann auch die Frage aufgeworfen werden, ob die Zusammenfassung der einzelnen Teilbereiche in dieser Größenordnung an einem Standort noch vertretbar ist.
    Als Bürger sollte man erwarten dürfen, dass im Zusammenhang mit der Ausweisung eines Baugebietes mit ca. 25 ha (inkl. Grundschule)eine der dadurch erzeugten Situation bezüglich Bedarf an Kindertagesstätten Rechnung getragen wird, indem eine Erstellung dieser Einrichtungen im Baugebiet erfolgt, was leider zumindest bisher nicht vorgesehen ist.
    Wie unter den gegebenen Umständen eine Bewertung des Mitspracherechtes der Bürger ausfällt, ist offensichtlich!
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Hertle

    • Herbert Bloß 13. März 2015 um 8:15

      Sehr geehrter Herr Hertle,

      vielen Dank für Ihren kritischen Beitrag, der uns die Möglichkeit gibt hierzu umfangreicher zu antworten.

      Für die Standortwahl der neuen Kindertagesstätte in Wachendorf sprachen mehrere wichtige Faktoren.

      Der Markt Cadolzburg sieht, genau wie Sie, dass im Rahmen der Konzipierung einer Einrichtung in solch einer Größe besondere Überlegungen bei der Standortwahl angestellt werden müssen. Allein der Blick auf die Wirtschaftlichkeit wäre hier zu kurz gesprungen, und war deshalb auch nicht vordergründig.

      Es ist richtig, dass der Kindergartenneubau am westlichen Ortsrand von Wachendorf entstehen soll. Bei genauer Betrachtung kann man aber feststellen, dass von keiner Stelle in Wachendorf, Egersdorf, Egersdorf-Nord oder der Waldsiedlung die neue Einrichtung weiter als 1,4 Kilometer entfernt liegt. Von der Grundschule Egersdorf aus liegt der neue Hort 677 Meter und bestehende Hort in der Schwalbenstraße 644 Meter entfernt. So viel ändert sich also gar nicht.

      Natürlich wurde auch überlegt ob eine Kindertagesstätte nicht besser im Baugebiet Egersdorf-Nord untergebracht wäre, allerdings muss man dabei bedenken, dass zwar jetzt und in den nächsten Jahren im Baugebiet viele Kleinst- und Kleinkinder leben, aber sicher nicht in den nächsten 25 Jahren, aber soweit muss vorausgeplant werden. Aus diesem Grund wäre es kurzsichtig und verkehrt, dort zu bauen wo gegenwärtig viele Kinder leben. Zudem muss ganz Wachendorf und Egersdorf in die Betrachtungen einbezogen werden, es besuchen ja nicht nur Kinder aus den neuen Baugebieten die Einrichtung.

      Auch die Größe der Einrichtung wurde diskutiert. Es wurden mehrere Varianten untersucht. Letztendlich kam man zu dem Schluss, dass ja auch die bestehende Einrichtung bereits diese Größe hat und für die Kinder kein Problem darstellt.

      Gerade um den Bring- und Holverkehr nicht in die Wohngebiete zu ziehen, hat man sich überlegt, dass der Standort an der Mehrzweckhalle die größten Vorteile birgt. Die meisten Fahrzeuge werden die neue Einrichtung über die Ortsdurchfahrt Wachendorf anfahren, und das Parken kann problemlos auf den bestehenden Parkflächen der Mehrzweckhalle organisiert werden, ohne dass die PKWs auf öffentlichen Straßengrund stehen. Es wird keine Zufahrt von der Ringstraße aus geben, hier ist nur ein fußläufige Zugang für die Hortkinder angedacht.

      Wir hoffen, Ihnen hiermit einige Fragen beantworten zu können und stehen für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.

      Markt Cadolzburg
      Bauamt

  3. Marcus Schwarz 27. Februar 2015 um 15:53

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um schriftliche Stellungnahme, warum Sie jetzt schon den Wald abholzen lassen, wo doch noch gar kein Bebauungsplan für den Kindergarten bzw. Kostenträger bekannt ist. Mfg. M. Schwarz

  4. Besorgter Anwohner 11. Oktober 2014 um 10:38

    per Mail an info@cadolzburg-im-dialog.de:

    Sehr geehrter Herr Bloß,

    In der Freitagsausgabe der NZ habe ich gelesen, dass der Kindergartenneubau nun nicht von der Gemeinde durchgeführt werden soll. Cadolzburg sucht hier einen Investor und Träger der Maßnahme.

    Nun meine Fragen an Sie:
    Könnte dies eine Ausweitung und Vergrößerung des Objektes zur Folge haben?
    Macht man hier Zugeständnisse an den Investor?

    Ein besorgter Anwohner

    • moderator 15. Oktober 2014 um 9:03

      Sehr geehrter besorgter Anwohner,

      vielen Dank für Ihr Interesse am Kindergartenneubau in Wachendorf.

      Die Marktverwaltung wurde vom Gemeinderat beauftragt, bis Ende 2014 freie Träger zu finden, die für eine Bauträgerschaft oder als Betreiber oder für beides gemeinsam in Frage kommen können. Im Anschluss wird dann ein (Architekten-)Wettbewerbsverfahren durchgeführt, da der Kindergarten aus öffentlichen Fördermittel mitfinanziert wird. Das Raumprogramm für den geplanten fünfgruppigen Kindergarten wurde bereits durch die Vorgaben der Regierung festgelegt. Hier gibt es für Investoren keine Spielräume, die über die vorgesehene Nutzung hinaus gehen.

      Wir hoffen, Ihnen hiermit die Fragen beantworten zu können und stehen für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.

      Ihr Cadolzburg-im-Dialog-Team

  5. moderator 22. August 2014 um 13:23

    Sehr geehrter fröhlicher Großvater,

    vielen Dank für Ihre Nachfrage. Der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtung in Wachendorf ist in der öffentlichen Sitzung des Marktgemeinderates vom 21.07.2014 beraten worden. Der Markt plant einen Neubau des “Schwalbennestes” hinter dem Gemeindehaus des Evangelischen Wohltätigkeitsvereins.

    Dabei wurden durch die Bauverwaltung Kostenschätzungen für eine Variante I (Einrichtung mit drei Kindergartengruppen, 2 Hortgruppen, 2 Krippengruppen) in Höhe von 3,6 Mio. Euro beziffert. Die Variante II umfasst eine Tagesstätte mit fünf Kindergartengruppen, zwei Hortgruppen und 2 Krippengruppen, für die mit Gesamtkosten in Höhe von 4,0 Mio. Euro geplant wird.

    Nun werden seitens der Verwaltung die grundsätzliche Finanzierbarkeit und entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten geprüft. Dabei fließen zwangsläufig auch die Ergebnisse aus den noch nicht abgeschlossenen Grundstücksverhandlungen mit ein. In der Marktgemeinderatssitzung am 15. September soll hierüber beraten werden. Derzeit kann noch keine Aussage darüber getroffen werden, ob schon kurzfristig mit einem Beginn der Maßnahme gerechnet werden kann.

    Wir hoffen, Ihre Fragen hiermit beantworten zu können und möchten die urlaubsbedingte Verzögerung bei der Beantwortung Ihrer Frage entschuldigen.

    Ihr Cadolzburg-im-Dialog-Team

  6. Fröhlicher Großvater 6. August 2014 um 19:06

    Guten Abend,

    Sind schon Neuigkeiten bekannt?

    Gruß

  7. Besorgter Großvater 18. Februar 2014 um 9:58

    Sehr geehrte Damen und Herren, Ihren Internetauftritt “Cadolzburg im Dialog” verfolge ich mit großem Interesse. Ich muss dazu sagen, dass ich seit Jahrzehnten in der Markt Gemeinde Cadolzburg wohne und Großvater bin. Mein Enkelkind wohnt auch im Einzugsgebiet vom Markt Cadolzburg. Mitte 2013 hat Bürgermeister Herr Obst bekannt gegeben, dass die Verhandlungen bzgl. dem neuen Standort für den Kindergarten in Wachendorf in den letzten Zügen wäre und Herr Obst vor den Wahlen noch den neuen Standort bekannt geben möchte. Ich verstehe nicht, warum man bzgl. diesem Standort so ein Geheimnis macht. Das deutet doch stark darauf hin, dass der neue Standort so gewählt ist, dass die Gemeinde mit Beschwerden von Anwohnern / Bürgern zu rechnen hat. Jetzt wo die Wahl bevorsteht schweigt Hr. Obst immer noch. Die ganze Sache stinkt doch zum Himmel. Wenn Hr. Obst wirklich wie er in seinem Wahlprogramm schreibt “bürgernah und kompetent” ist, würde er den Standort für den Wachendorfer Kindergarten bekannt geben.

    • moderator 20. Februar 2014 um 18:24

      Sehr geehrter besorgter Großvater,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Seit dem Beschluss im Marktgemeinderat arbeitet die Verwaltung an der Standortanalyse für die neue Kinderbetreuungseinrichtung in Wachendorf.

      Bei einer solchen Maßnahme, mit genauen Anforderungen hinsichtlich der Raumgrößen, der inneren Funktionszusammenhänge und den erforderlichen Flächen im Außenbereich für das Spielen wie für das Parken, kann man nicht innerhalb eines viertel oder halben Jahres alle Parameter abklären, mit allen Beteiligten die offenen Fragen abstimmen und eine Entscheidung übers Knie brechen.

      Erst wenn alle Grundlagen, die für eine Entscheidung erforderlich sind, auf dem Tisch liegen, wird die Verwaltung die Vorschläge den Gremien, und damit der Öffentlichkeit vorstellen. Zu dieser Grund-lagenermittlung zählt die Erstellung eines vorläufigen Raumprogramms, daraus ergibt sich eine erforderliche Grundstücksgröße. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob alle Betreuungseinrichtungen, also Krippe, Kindergarten und Hort in einem Gebäude untergebracht werden sollen, oder ob es nicht sinnvoller erscheint, dass man die Einrichtungen splittet. Gibt es eventuell Synergien, wenn Teile der Einrichtung an schon bestehenden Standorten ausgebaut werden? Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit wird geprüft, ob es doch Sinn macht am bisherigen Standort festzuhalten. Hier müsste man dann während der Bauphase ein Interimsgebäude errichten. Der erforderliche Grunderwerb muss diesen Kosten gegenübergestellt werden. Auch die Zufahrts- und Park-möglichkeiten für die Eltern werden geprüft und abgewogen. Im Laufe eines solchen Klärungsprozesses kommt es natürlich dazu, dass sich neue Probleme stellen, bzw. neue Aspekte in die Betrachtung mit einbezogen werden müssen. Auch dies führt dazu, dass nicht innerhalb kürzester Zeit Ergebnisse präsentiert werden können.

      Aus all diesen Gründen wurde bisher noch nicht über einen Standort in den Gremien berichtet oder diskutiert. Mit Geheimnistuerei hat das überhaupt nichts zu tun! Zudem ist es grundsätzlich allen Grundstücksverhandlungen abträglich, wenn im Voraus über solche Verhandlungen in der Öffentlichkeit diskutiert wird.

      Deshalb „stinkt die ganze Sache auch nicht zum Himmel“, sondern entspricht einer professionellen und kompetenten Vorgehensweise, die bei der Komplexität einer solchen Maßnahme unerlässlich ist. Die Verwaltung arbeitet hier ausschließlich mit dem Blick auf die Fertigstellung zum Beginn des Kindergartenjahres 2016 /17.

      Markt Cadolzburg
      Bauamt

  8. Tamara Hartmann 30. September 2013 um 14:55

    Hallo, meine Frage geht um die Mittagsbetreuung bei der Mehrzweckhalle.
    Was genau ist das für eine Kinderbetreuung, geht es hierbei um ältere Kinder sprich Hort?
    Oder ist es eine Betreuung für kleine Kinder?

    Ich selbst bin auf der Suche nach einer Möglichkeit wo ich meine Tochter 20 Monate, an ein oder zwei vormittagen mal abgeben kann, damit sie auch schon vor dem Kindergarten den Umgang mit anderen Kindern lernt und ich ein paar freie Stunde bekomme, gibt es sowas in der nähe?? habe schon von Freunden gehört das es solche “Spielegruppen” mehrmals in Nürnberg und Umgebung gibt, wäre toll wenn man auch hier bei uns so ein Angebot bekommen würde.
    Weil es gibt ja nur teure Kindergrippen oder nichts, gerade für die Kinder die unterm Jahr 3 werden gibt es keine gute Alternative, als auf das kommende Kindergartenjahr zuwarten.Meine Tochter wird in Wachendorf nicht angenommen nächstes Jahr weil sie im September erst 2 3/4 ist, das heißt sie müsste in die Kindergrippe oder nochmal ein ganzes Jahr zuhause bleiben! dann wäre sie schon fast 4, finde ich schade das es nur das entweder oder gibt…

    • moderator 2. Oktober 2013 um 19:29

      Sehr geehrte Frau Hartmann,

      vielen Dank für Ihre Frage.

      Die Mittagsbetreuung in der Mehrzweckhalle dient der Schulkindbetreuung. Die Kinderkrippen im Schwalbennest und in der Kindertagesstätte an der Egersdorfer Grundschule sind für Kinder unter 3 Jahren, der Kindergarten Schwalbennest ist für Kinder über 3 Jahren.

      Eine Alternative zu den Kinderkrippen sind die Angebote der Krabbelgruppen von Kirchen und Kleinkindergruppen wie im Kinderhausverein in der Jahnstraße 5 in Cadolzburg (www.kinderhaus-cadolzburg.de). Das Familienbüro in Stein (http://www.fmf-familienbuero.de/) bietet auch Betreuungen bei einer Tagesmutter an.

      Wir hoffen Ihnen hiermit weiterhelfen zu können und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

      Ihr-Cadolzburg-im-Dialog-Team

  9. Elisabeth Rathmann 5. September 2013 um 15:13

    Wie viele andere Familien in Wachendorf und Egersdorf sind wir sehr gespannt auf die Ergebnisse der “guten und konstruktiven Gespräche” zum zukünftigen Standort der Kinderbetreuung. Etwas sorgenvoll lese ich jedoch den Satz “…dass der GRUNDERWERB erst nach der Behandlung in nicht-öffentlicher Sitzung im Marktgemeinderat und dem VOLLZUG bekannt gemacht wird.” Ist es nicht so, dass den Betroffenen eben doch wieder keinerlei Möglichkeit zur Beteiligung und Mitgestaltung gegeben wird?

    Meiner Ansicht macht ein Kindergarten in Egersdorf deutlich mehr Sinn als in Wachendorf. Nicht nur weil dort geeignete Flächen zur Verfügung stehen, sondern vor allem weil die Altersstruktur in Egersdorf-Nord einen viel größeren Bedarf zur Betreuung kleinerer Kinder bedingt.

    Sollte jedoch – aus welchen Gründen auch immer – der Kindergarten-Neubau wieder in Wachendorf geplant sein, bitte ich dringend darum, nicht die davon unabhängig zu betrachtende Mittagsbetreuung für die Schulkinder der Rangauschule “in einen Topf zu werfen”. Eine Mittagsbetreuung und/oder Hort ist naturgemäß in oder mindestens in nächster Nähe der Schule am sinnvollsten! Eine räumliche Trennung wie sie derzeit gegeben ist, ist u.a. hinsichtlich der Sicherheit der Kinder sowie aus zeitlichen und ökologischen Aspekten negativ zu bewerten.

    Ich bitte die Entscheidungsträger von Herzen, diese Chance zur Gestaltung einer optimalen Kinderbetreuung in Egersdorf und Wachendorf nicht zu vertun. Die Kinder und deren Familien werden es Ihnen danken!

    • moderator 9. September 2013 um 11:49

      Sehr geehrte Frau Rathmann,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Grundstücksverhandlungen sind grundsätzlich vertraulich und deshalb in nichtöffentlicher Sitzung zu behandeln.

      Bei der Standortauswahl werden natürlich Parameter, wie Erreichbarkeit, Verkehrssicherheit, ausreichende Grundstücksgröße, verfügbare Grundstücke und die gegenseitige Berücksichtigung der Nutzer und Nachbarn abgeprüft und fließen in die Entscheidungsfindung ein.

      Nur die gegenwärtige Altersstruktur in einem Ortsteil bei der Standortwahl zu berücksichtigen wäre zu einseitig, da eine Kinderbetreuungseinrichtung ja über Jahrzehnte genutzt wird, und sich die Altersstruktur der Kinder weitaus schneller ändert. Selbstverständlich berücksichtigen wir auch den langfristig richtigen Standort für eine Mittagsbetreuung, damit wir die besten Lösungen, die sich auch realisieren lassen, umsetzen können.

      Markt Cadolzburg

      Bauamt

    • Günter Hertle 12. September 2013 um 11:56

      Es ist eben doch so, den Betroffenen wird wieder keinerlei Möglichkeit zur Beteiligung und Mitgestaltung gegeben!

    • moderator 12. September 2013 um 17:03

      Sehr geehrter Herr Hertle,

      vielen Dank für Ihre Kritik. Eine öffentliche Standortdiskussion ist nur möglich, wenn der Markt bereits die Grundstücke aller möglichen Standorte besitzt. Da dies in Wachendorf nicht der Fall ist, sind diese vorab zu erwerben. Um einen möglichen Verkäufer durch das öffentliche Interesse nicht unter Druck zu setzen oder die Kaufpreisvorstellungen des Verkäufers durch eine frühzeitige Bindung für eine Fläche seitens des Marktes nicht zu beeinflussen, sind Grunderwerbsverhandlungen immer vertraulich und somit nicht öffentlich.

      Sobald die Standortentscheidung getroffen und der Grunderwerb durch den Markt erfolgt ist, werden alle interessierten Eltern, Bürger und Anwohner hiervon unterrichtet. Anschließend werden von Fachplanern die Überlegungen zur Größe und zu den erforderlichen Angeboten nochmals konkretisiert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Hierzu können Sie Ihre Ideen, Anregungen und Bedenken einbringen.

      Wir freuen uns bereits und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

      Ihr Cadolzburg-im-Dialog-Team

  10. Günter Hertle 13. Juli 2013 um 17:46

    Sehr geehrtes “Dialog”-Team!

    Als Opa konnte ich heute am wunderschön gestalteten Sommerfest des Kindergartens “Schwalbennest” teilnehmen. Dabei konnte ich bei herrlichem Wetter wieder einmal die wunderbare Anlage mit herrlichen Spielgeräten und den Schatten spendenden Bäumen genießen.

    In seiner Ansprache zum in diesem Zusammenhang gefeiertem 40 jährigen Jubiläum des Kindergartens hat Herr Bürgermeister Bernd Obst wieder darauf hingewiesen, dass die Marktgemeinde einen neuen Standort für diesen Kindergarten sucht. Dabei erwähnte Herr Obst auch, dass die Standortsuche zwischenzeitlich sehr weit gediehen ist, er aber aus besonderen Gründen nicht darüber sprechen kann.

    In diesem Zusammenhang drängen sich mir zwei Fragen auf:

    Warum muss ein neuer Standort gesucht werden, ich kann keine Gründe erkennen, welche dies notwendig machen.

    Wenn sich die Gemeinde nun mittels der Plattform “Cadolzburg-im-Dialog” vorgenommen hat, in Zukunft vor Entscheidungen die Öffentlichkeit zu informieren und in Entscheidungsprozesse mit einzubinden, dann ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar, warum über mögliche, aus Sicht der Gemeindeverwaltung geeignete Standorte aktuell nicht gesprochen werden kann.

    Dass ich mit meiner Sichtweise keinen Einzelfall darstelle, hat sich aus Gesprächen zu diesen Themen ergeben.

    Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen.

    Mit freundlichen

    Günter Hertle

    • moderator 19. Juli 2013 um 14:47

      Sehr geehrter Herr Hertle,

      vielen Dank für Ihren Beitrag zur Erweiterung der Kinderbetreuung in Wachendorf. Die Verzögerung der Antwort bitten wir zu entschuldigen.

      Der Marktgemeinderat ist zu dem Entschluss gekommen, dass die bestehende Kinderbetreuung in Wachendorf eine neue, größere Einrichtung an anderer Stelle erhalten soll. Hierzu hat der Markt zu geeigneten Grundstücken bereits gute und konstruktive Gespräche führen können. Da es sich hierbei jedoch um laufende Verhandlungen handelt, dürfen aus haushalterischen Pflichten und kommunalrechtlichen Vorgaben keine Angaben zum Grundstück oder Eigentümer gemacht werden. Eine öffentliche Diskussion und Entscheidung für eine bestimmte Fläche ist zwar wünschenswert, würde aber die Verwaltung in eine ungünstige Verhandlungsposition führen und den jetzigen Eigentümer in die Öffentlichkeit drängen. Daher bitten wir um Verständnis, dass der Grunderwerb erst nach der Behandlung in nicht-öffentlicher Sitzung im Marktgemeinderat und dem Vollzug bekannt gemacht wird.

      Die Überlegung das “Schwalbennest” zu erweitern wurde ebenso geprüft. Die Einschränkungen für die Kinder während einer ca. 1,5-jährigen Bauphase und die hohen Kosten eines provisorischen Betriebes haben zur Entscheidung geführt, zunächst einen Neubau an einem anderen Standort zu errichten und erst nach Fertigstellung umzuziehen. Bei einem Umbau wäre u.a. die Nutzung der Außen- und Spielanlagen in der Bauphase erheblich eingeschränkt und nach dem Umbau auch nicht mehr in der Größe möglich gewesen. Auch der provisorische Betrieb könnte nicht wirtschaftlich gestaltet werden. Zudem wird der jetzige Standort in der Schwalbenstrasse für den zunehmenden Verkehr und die gestiegenen Anforderungen des Parkens bzw. Haltens in unmittelbarer Nähe nicht mehr geeignet sein. So ist bereits heute zu beobachten, dass die Sicherheit für die Anwohner der umgebenden Wohnstrassen durch die engen Zufahrtsmöglichkeiten nicht ausreichend vorhanden ist.

      Die Einbindung der Öffentlichkeit geschieht daher durch eine frühestmögliche Information über eine Standortentscheidung und das weitere Vorgehen. Bei der Planung und Gestaltung der neuen Kinderbetreuungseinrichtung wird auf die Anregungen der Bürger Rücksicht genommen.

      Wir hoffen Ihnen hiermit eine ausreichende und zufriedenstellende Antwort geben zu können und stehen für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.

      Ihr cadolzburg-im-dialog-Team

  11. moderator 21. Juni 2013 um 10:58

    Sehr geehrte Frau Rathmann,

    vielen Dank für Ihren Beitrag. Gemäß den Beschlüssen des Marktgemeinderates ist die Verwaltung dabei ein geeignetes Grundstück für einen Neubau des Kindergartens mit einer Horteinrichtung in Wachendorf zu finden. Einige Grundstücke wurden auch schon den Gremien vorgeschlagen. Um jedoch die Grundstücksverhandlungen nicht zu gefährden, kann über diese favorisierten Standorte noch keine konkreten Aussage getroffen werden. Die genaue Größe der Einrichtung (Anzahl der Gruppen sowie der Hortplätze) wird sich aus den Erhebungen und Anmeldungen im Laufe dieses Jahres ergeben. Auf dieser Basis wird dann die Bauverwaltung ein Raumprogramm in Abstimmung mit der Kindergartenleitung entwickeln, das wiederum als Planungsgrundlage dienen wird.
    Der Rahmenterminplan sieht vor, dass in diesem Jahr der Standort und die Größe der Einrichtung festgelegt werden soll. Die Planung und die entsprechenden Genehmigungen werden das gesamte Jahr 2014 beanspruchen. Für den Baubeginn ist das Frühjahr 2015 vorgesehen, so dass die Einrichtung im Laufe des Jahres 2016 ihren Betrieb aufnehmen soll.

    Wir hoffen Ihnen hiermit Ihre Fragen beantworten zu können und stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Herbert Bloß

  12. Elisabeth Rathmann 21. Juni 2013 um 9:54

    Liebes “Dialog”-Team!
    In dem Magazin “Der Grehhütl” vom Juni 2013 wird über den Neubau des Wachendorfer Kindergartens berichtet. Dort heißt es, Zitat: “Die Standortuntersuchungen sind dem Vernehmen nach abgeschlossen.” Wo also wird der neue Kindergarten entstehen? Wird dieser wie bisher sowohl Krippe, als auch Kindergarten und Hort sein? Oder wird z.B. die Betreuung der Schulkinder funktional und räumlich abgetrennt, wenn ja wo und in welcher Form? Vielen Dank bereits im Voraus für die Beantwortung!
    MfG. E.Rathmann

Eine Antwort verfassen

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert

*